Wie immer wenn es qualmt und stinkt,
fuhr die Feuerwehr heut’ ganz geschwind
zu ihrer Einsatzstelle hin, die in diesem Feuerwehr-Jahr
in ner Höfer Firma war.
Bei Esta foderten Gefahrengüter im „Flammenmeer“
die volle Konzentration der Feuerwehr.
Atemschutztrupps stürzten sich in die verrauchten Hallen.
Alle kamen wieder raus, nur einer musste verunfallen.
So mussten nun vier Verletzte gerettet werden.
Und neben dem Überwachen von möglichen neuen Brandherden,
galt es Wärmflaschen mit Wärmebildkameras aufzuspüren
und den dichten Rauch aus der Halle abzuführen.
Ritzhäuser und Höfer arbeiteten Hand in Hand,
deshalb waren die Gefahren schnell gebannt.
Viele Aufgaben für viele Hände,
dann fand die Übung auch bald ein Ende.
Zusammen erfolgreich wie eh und je,
alle durchnässt vom Regen – oh weh,
spendierten die Höfer Snacks und Getränke,
bevor es losging – Auf in die Schänke!
Manni’s Hütte war unser Ziel und dort saßen wir
bei Flammkuchen, Schnitzel, Äppler und Bier,
zusammen mit unseren Alterskameraden,
um Anekdoten und Witzchen zusammen zu tragen.
Auch unsere Neuen ließen sich locken
und mischten die Karten oder spielten mit Schocken,
bis es dann spät war, zu vorgerückter Stunde
und sie recht klein war, unsere zuerst ganz große Runde.
Der übrige Rest schnorchelte zum Riff,
hatte trotz Bier noch alles im Griff,
enterte die Tanzfläche mit Helene und Roland,
ehe der Abend dann doch noch ein Ende fand.
Vorbei ist es nun mit dem Übungsbetrieb,
aber wir freuen uns auf das, was noch vor uns liegt.
Weihnachtsfeier, Bäume entsorgen,
vielleicht diesmal nicht im Schnee verborgen.
Im Frühjahr geht’s dann wieder weiter,
mit Strahlrohr, Pumpe, Schläuchen, Leiter.
Bis dahin noch ein schönes Jahr,
im Ernstfall sind wir für euch da.