Wiederkehrender Beitrag für Fehl-Ritzhausen | Aktuelle Nachrichten und Informationen

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Wiederkehrender Beitrag für                Fehl-Ritzhausen

Nach den beiden Einwohnerversammlungen am 19.03 und 21.03.2011 und

verschiedenen Informationsveranstaltungen im Jahre 2010 hat der Gemeinderat in

seiner Sitzung vom 06. Mai 2011 mit großer Mehrheit beschlossen, das o.g.

Beitragssystem in Fehl-Ritzhausen anzuwenden. Eine entsprechende Satzung wird

zur Zeit ausgearbeitet und am 17. Juni 2011 zur Abstimmung gebracht.

Wie bereits an dieser Stelle ausgeführt, besteht in Fehl-Ritzhausen ein erheblicher

Sanierungsstau in 3 Ortsteilen sowie an den ortsdurchführenden Hauptstraßen. Es

ist jetzt, vor der Abrechnung der Baumaßnahme „Oranienstraße“, ein sehr guter

Zeitpunkt, um auf ein modernes Abrechnungssystem umzustellen, da außer den

kleineren Baumaßnahmen „Steinweg“ und „Am Kirschbäumchen“ noch keine

Ausbaumaßnahmen in Fehl-Ritzhausen durchgeführt wurden und wir somit „fast bei

null“ starten können.

Trotzdem haben sich alle Beteiligten bei der Entscheidungsfindung anfänglich

schwer getan. Das Beitragsrecht, egal ob alt oder neu, ist kein Thema, um einen

Sympathiepreis zu erlangen. Das alte System ist ungerecht, das neue System ist

auch ungerecht.

Insbesondere für die Anwohner an den klassifizierten Straßen sowie für die

Anwohner im „alten Baugebiet Kirchweg / Fehler Garten“ bedarf es

außergewöhnlicher mathematischer Erhebungen, um die Sache freundlich zu

gestalten. Einigen Unternehmern wird aufgrund ihrer Grundstücksgröße / Lage im

Ortsgebiet enorme Solidarität zugemutet, neben Einkommensteuer und

Gewerbesteuer entstehen zusätzliche Belastungen.

Jedoch kann durch die Verteilung der Abgabenlast auf die gesamte

Solidargemeinschaft (alle Beitragspflichtigen Einwohner) in Zusammenarbeit mit den

VG-Werken, eine transparente Investitionsplanung über einen längeren Zeitraum

hinweg, durchgeführt werden.

Der Zeitpunkt und die Art und Weise von Investitionstätigkeiten wird von

Funktionalität und Wirtschaftlichkeit geprägt sein und nicht von „das brauchen wir

doch nicht jetzt unbedingt, das hält sicher noch 10 Jahre“ etc. verhindert werden.

Mittel- und langfristig wird sich der wiederkehrende Beitrag als gut erweisen, da

unser Dorf als Ganzes attraktiver gestaltet werden kann und leer stehende Anwesen

dezimiert werden können, was wiederum uns allen zu Gute kommt.